Geschichte

Die Ursprünge der Christus-Gemeinde finden sich bereits vor der Wende im Ostteil der Stadt Berlin. Aus einer Teestubenarbeit heraus versammelte sich ein Team um Gründungspastor Gernot Brandt regelmäßig zum sog. "Montagskreis", aus dem dann später die eigentliche Gemeinde hervorging.

In der Wendezeit 1989 wurde die Gemeinde als eingetragener Verein registriert und erhielt die Gemeinnützigkeit. Bis 1998 traf sich die Gemeinde im Sitzungssaal der Bezirksverordnetenversammlung an der Egon-Erwin-Kisch-Straße.

Nachdem 1998 bestehende Mietverträge für die alten Räumlichkeiten der Christus-Gemeinde und des Christlichen Sozialwerkes nicht verlängert werden konnten, ergab sich die Notwendigkeit, auf ein anderes geeignetes Objekt auszuweichen, welches an der Landsberger Allee 225 gefunden wurde und mittlerweile in das Eigentum der Christus-Gemeinde übergegangen ist. Hierbei handelt es sich um die Anfang der 80er Jahre in einem DDR-typischen Wohngebiet gebaute Gaststätte »Kiew«.

Das Gebäude wurde zu einem Begegnungs- und Gemeindezentrum mit einem großen Gottesdienstsaal für 600 Personen, Jugendclub, Kinderclub, Gemeindecafé, Räumen für Selbsthilfegruppen für Suchtgefährdete, Räumen für die gemeindliche Kinderbetreuung und andere Gruppen, Büroräumen für die Mitarbeiter der Christus-Gemeinde und des Christlichen Sozialwerkes ausgebaut.

Viele Arbeiten wurden in Eigenleistung durch die Gemeindemitglieder erbracht oder aus Sachspenden und finanziellen Spenden bestritten.
Das Gemeindezentrum ist so gut wie jeden Tag für die unterschiedlichsten Gruppen und Menschen geöffnet und wird von über 3.000 Besuchern pro Monat genutzt.